Jugendfeuerwehrzeltlager in Schwarzbach
Heiße Tage, starker Teamgeist – Unser Amtsjugendzeltlager 2026
Anreise und Aufbau
Auf Einladung zum Amtsjugendzeltlager Ruhland ging es für uns ab Freitag vom 26.06. bis 28.06.2026 nach Schwarzbach. Mit 14 Kindern und 3 Betreuern starteten wir kurz nach 15:00 Uhr bei hochsommerlichen Temperaturen in ein Wochenende, auf das sich alle schon lange gefreut hatten.
Nach der Ankunft wurde nicht lange gefackelt: Gemeinsam packten alle mit an, bauten die Zelte auf, richteten unser Lager ein und verstauten das Gepäck. Schon nach kurzer Zeit war spürbar – hier entsteht mehr als nur ein Zeltlager, hier wächst ein echtes Team zusammen.
Sportlicher Auftakt und Tagesausklang
Nach dem Abendessen wartete mit dem 5 × 80-Meter-Staffellauf direkt der erste Höhepunkt. Mit viel Ehrgeiz, lautstarkem Anfeuern und echtem Teamgeist gaben alle ihr Bestes. Der Spaß und das Miteinander standen dabei klar im Vordergrund und sorgten für einen perfekten Start ins Wochenende.
Am Ende eines heißen, aber wunderschönen ersten Tages waren alle erschöpft, aber zufrieden. Kurz nach 22:00 Uhr kehrte Ruhe im Lager ein. Bei angenehmen 19 Grad war an Schlafsäcke und Erholung schnell zu denken – bereit für alles, was noch kommen sollte.
Ein Tag zwischen Hitze und Zusammenhalt
Nach dem Wecken am Samstag starteten wir gemeinsam und gut gelaunt mit dem Frühstück in den Tag. Beim anschließenden Stationsbetrieb waren Konzentration, Geschick und Teamarbeit gefragt – und das bei bereits deutlich spürbarer Hitze.
Je weiter der Tag voranschritt, desto mehr zeigte die Sonne ihre Kraft. Bei bis zu 38 bis 39 Grad wurde schnell klar, dass Gesundheit und Wohlbefinden Vorrang haben. Gemeinsam trafen wir daher die Entscheidung, den Stationsbetrieb abzubrechen – eine Entscheidung, die von Verantwortungsbewusstsein und gegenseitiger Fürsorge geprägt war.
Die Erleichterung und Freude über die anschließende Abkühlung war dafür umso größer: Wasserspiele, Lachen, spritzendes Wasser und zwei selbstgebaute Pools sorgten für echte Sommermomente, die allen lange in Erinnerung bleiben werden.
Abendprogramm
Auch am Abend blieb es außergewöhnlich warm. Trotzdem machten wir uns gemeinsam auf den Weg zur Nachtwanderung. In ruhiger Atmosphäre, mit vielen Gesprächen und kleinen Momenten des Innehaltens, klang der Tag besonders schön aus.
Selbst in der Nacht wollte die Hitze nicht nachlassen – rund 27 Grad sorgten dafür, dass es sich eher nach Sommerabend als nach Schlafenszeit anfühlte. Trotzdem fand jeder irgendwann seinen Platz im Schlafsack, erschöpft, aber erfüllt von einem intensiven Tag.
Abkühlung, Erfolge und Abschied
Am Sonntag nach dem Frühstück ging es für die Kinder ins Freibad nach Ortrand – ein echtes Highlight zum Abschluss. Lachen, Planschen und das Gefühl von Leichtigkeit machten diesen Vormittag zu einem perfekten Kontrast zu den heißen Tagen zuvor. Währenddessen wurde im Zeltlager bereits fleißig abgebaut.
Gegen 12:00 Uhr folgte der sportliche Abschluss mit der Siegerehrung. Beim 5 × 80-Meter-Staffellauf konnten unsere Teams einen starken 2. Platz und einen 7. Platz erreichen – ein Ergebnis, auf das alle stolz sein können.
Noch wertvoller war jedoch die Gesamtentwicklung: Aus dem letzten Platz im Vorjahr wurde in diesem Jahr der 10. und 11. Platz. Diese Verbesserung wurde mit großem Applaus und ehrlicher Freude gefeiert – ein Zeichen dafür, wie sehr Teamgeist, Training und Zusammenhalt gewachsen sind.
Noch bevor die Hitze wieder an die 40-Grad-Marke heranreichte, traten wir die Heimreise an und kamen am frühen Nachmittag wieder in Großräschen an. Müde, verschwitzt – aber vor allem glücklich.
Fazit und Dank
Dieses Wochenende hat eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam an einem Strang ziehen. Trotz extremer Temperaturen stand immer eines im Mittelpunkt: die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Kinder und Jugendlichen. Durch umsichtiges Handeln, genügend Getränke und ständige Aufmerksamkeit aller Betreuer konnten wir diese Herausforderung gemeinsam meistern.
Ein ganz besonderer Dank gilt unserer Orts- und Stadtwehrführung für das entgegengebrachte Vertrauen. Ebenso bedanken wir uns herzlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Lauchhammer-West für die Bereitstellung des Mannschaftszeltes sowie bei der Firma Kehl für die wertvolle Unterstützung mit dem Transporter.
Ein großes Dankeschön geht außerdem an die Feuerwehr Amt Ruhland für die Einladung und die hervorragende Organisation dieses besonderen Zeltlagers. Es waren drei Tage voller Lachen, Teamgeist, Herausforderungen und echter Gemeinschaft.
Diese Erinnerungen bleiben – und genau deshalb sagen wir schon jetzt: Wir würden uns sehr über eine Einladung im nächsten Jahr freuen.
Franziska Brussog
Stellv. Jugendwartin
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